Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen - Das Internet als Kommunikationsmedium


Einleitung

I. Das Internet als Kommunikationsmedium

II. Soziale und gesellschaftliche Aspekte des Mediums Internet III. Schlußbemerkung

Glossar

Literatur



Einleitung


Vor zwölf Jahren wurde der Personal Computer vom Time-Magazin zur Maschine des Jahres gewählt. Es war das Zeichen des endgültigen Durchbruchs des PCs, nachdem er während Jahren von den Fachleuten in großen Unternehmen nicht ernst genommen wurde. Dasselbe passiert nun mit dem Internet. Das vermeintliche Spielzeug von Studenten und Hackern ist plötzlich in die Geschäftswelt und in das Privatleben eingedrungen. Computerbenutzer im Büro und zu Hause beschäftigen sich damit. Waren die 80er Jahre geprägt vom PC, so sind die 90er das Jahrzehnt des Internets. Es gibt kein Medium, das nicht kürzlich darüber berichtet hätte.

Der kalte Krieg gab dem Pentagon 1969 den Anlaß, ein dezentrales Informationssystem zu entwickeln, das auch nach einem Atomschlag bzw. nach einer teilweisen Zerstörung noch funktionieren sollte. Mitte der 80er Jahre wurde das militärische Netz in den USA zivil. Zwischen Supercomputern wurden Verbindungen gebaut, an denen sich Universitäten anschließen konnten, und zwar nicht mit je einer teuren Leitung direkt zum Center, sondern zusammengeschlossen zu regionalen Netzwerken mit nur einer Verbindung zum Supercomputer. Genauso entstanden Netze auf den anderen Kontinenten, die alle miteinander zusammenhängen. Heute sind es rund 160 Länder, die über Internetanschlüssen kommunizieren können.

Zunächst tauschten nur Wissenschaftler Daten per Computer aus. Seit den 90er Jahren ist das Internet für jedermann zugänglich und die Zahl der Benutzer wächst mit jedem Tag. Der Anstieg verläuft exponentiell. Kein anderes Kommunikationsmedium verzeichnet ähnliche Wachstums-raten. Rund 40 Millionen Benutzer sollen es heute sein, die Zugriff auf Daten von rund 5 Millionen Computern haben. Was bewerkstelligt man nun aber mit diesem technischen Wunderwerk?

Es interessieren hier im wesentlichen drei Dienstleistungen: Die elektronische Post (E-Mail), die Diskussionsgruppen (Usenet News) und das Internet Relay Chat (IRC). Im folgenden möchte ich diese Kommunikationsmöglichkeiten beschreiben, die Vorteile und ggf. auch deren Nachteile gegenüber den anderen Kommunikationsmedien aufzeigen sowie auf soziale und gesellschaftliche Aspekte des neuen Mediums Internet eingehen. Dem Leser wird dabei auffallen, daß ich dabei nicht speziell auf Kinder und Jugendliche eingehen werde, weil das Alter bei der computervermittelten Kommunikation keine große Rolle spielt. Die möglichen Auswirkungen dieser Art der Kommunikation stellen sich für alle Nutzer gleich dar.




Literatur

Falckenberg, Christian: Internet - Spielzeug oder Werkzeug ?, Studienarbeit, Aachen 1994

Hoppe, Heinz-Otto: Globale Pinnwände - Mailboxnetzwerke als Mittel gesellschaftspolitischer Kommunikation, Studienarbeit, Dortmund 1993 Kollmann, Karl: Neue Informations- und Kommunikationstechnologie und Verbraucher, Wien 1995

Kneer, Volker: Computernetze und Kommunikation, Freie wissenschaftliche Arbeit, Hohenheim 1994


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